Das PEM-Verfahren ist ein elektrochemisches Senkerosionsverfahren mit vibrierender Elektrode und geregeltem Arbeitsspalt.

Zwischen Elektrode und Werkstück wird ein gepulster Gleichstrom angelegt. Das Werkstück löst sich entsprechend der Geometrie der nachfahrenden Elektrode anodisch auf.Es entstehen komplexe geometrische Formen in nahezu allen Metallen, wie z.B. in hoch vergüteten Stählen, Wälzlagerstählen, pulvermetallurgischen Stählen sowie in Superlegierungen.

PEM erschließt damit Applikationen, die bisher nicht oder nicht wirtschaftlich hergestellt werden konnten.Beim PEM-Verfahren werden geometrisch hochkomplexe Formen erzeugt, die mit herkömmlichen spanenden Fertigungsverfahren nur sehr schwer oder gar nicht gefertigt werden können.

Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass die gefertigten Oberflächenstrukturen in der Randzone unbeschädigt bleiben.

 



Vorteile von PECM:

 

PECM ist für diese Materialien geeignet:

 

  • Präzise formgebende Bearbeitung nahezu aller Metalle

  • Bearbeitung von Metallen, unabhängig von der Härte des Materials

  • Bearbeitung von Superlegierungen (Inconel, Hastelloy, usw.) sowie PM-Stähle

 
PECM bedeutet für Sie:

  • Kurze Bearbeitungszeiten

  • Preiswertes Verfahren

  • für Kleinserien, Großserien oder Prototypenfertigung

  • Maßhaltigkeit in der Serie

 
Was kann PECM?

  • Berührungslose Bearbeitung

  • Gleichzeitige Bearbeitung von Makro –und Mikrostrukturen

  • Entgratung im Makro- und Mikrobereich

  • Absolute Gratfreiheit

  • Keine Nachbearbeitung des Werkstücks erforderlich (da keine Materialanhaftung bzw. Belagbildung)

  • Schruppen, schlichten, polieren in 1 Arbeitsgang

  • Hohe Oberflächengüte und hohe Abbildegenauigkeit (2 - 5 µm)

  • Standardmäßig erzeugte Oberflächenqualität von Ra <= 0,05 µm

  • Keine Gefügeveränderung am Werkstück (da keine thermischen oder mechanischen Belastungen)

  • Höchste Korrosionsbeständigkeit (da keine Mikrorisse auftreten)

 Die Elektrode bei PECM:

  • Nahezu freie Wahl des Elektrodenmaterials

  • Die Elektrode kann vom vorhandenen Werkstück abgeformt werden

  • Kein Elektrodenverschleiß